Wir helfen verwaisten und verletzten Eichhörnchen


FINDELKINDER 2008 BIS 2013

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Diese Homepage wurde erst Anfang 2014 erstellt. Aus diesem Grund befinden sich nur ein paar wenige nachträglich dokomentierte Findelkinder in dieser Rubrik.


Die Highlights der vergangenen Jahre unserer Auffangstation möchten wir Ihnen dennoch nicht vorenthalten.

Die schlechte Qualität mancher Fotos bitten wir  zu entschuldigen. Wir arbeiten daran!


Findelkinder

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Aus den Jahren 2008 bis 2013

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Das waren unsere ersten vier Eichhörnchen. Zwei schwarze und zwei rot-braune aus einem Wurf und kerngesund.
Sie kamen im September 2008 im Alter von acht Wochen zu uns und konnten schon zwei Wochen später in die Außenvoliere umziehen, die extra für sie noch schnell gebaut werden musste.

Bereits nach der ersten Saison stellte sich jedoch heraus, dass diese Voliere leider viel zu klein war. Mit so einem Ansturm von hilfsbedürftigen Tieren hatten wir nicht gerechnet.


Eine Laune der Natur. Dieses Hörnchen kam im Alter von gut sechs Wochen zu uns und wog gerade 56g.
Gleichaltrige Artgenossen wiegen üblicherweise etwa das Doppelte.

Am 21. Februar 2009 wurde uns dieses Baby im Alter von ca. zehn Tagen gebracht.
Die Mutter hat sich demnach wohl schon Anfang Januar gepaart. Das ist selbst für Eichhörnchen sehr früh!
Felix wurde uns im Alter von acht Wochen gebracht. Vorher war er bereits seit drei Wochen bei der Finderin. Dort wurde nur leider sein schweres Schädel-Hirn-Trauma falsch behandelt und wir konnten nicht mehr viel für ihn tun, er durfte nicht ausgewildert werden.
Gott sei Dank konnten wir für dieses überaus lebensfreudige Tier einen wunderbaren Dauerpflegeplatz in Thüringen finden, wo er sich sehr wohl fühlte.
Vielen Dank an Sarah und Ben!

Ende Oktober 2009 war es endlich soweit! Die große Auswilderungsvolierer wurde fertig und konnte eingerichtet werden.

Aus einer anderen Auffangstation kamen diese beiden Gesellen zu uns. Sie wurden dort vergesellschaftet und wärmten sich gegenseitig.

Im Alter von sieben Wochen mussten wir sie dann aber trennen, weil die nachtaktiven Siebenschläfer einen anderen Schlafrythmus haben als die tagaktiven Eichhörnchen

Ein ganz besonderer Gast in unserem Garten. Diese außergewöhnliche Zeichnung deutet auf ein Tier aus einer Zucht hin.

Leider bieten Züchter immer wieder Tiere zum Kauf an. Oft nicht juristisch greifbar verkaufen sie diese wunderbaren Wildtiere gesetzeswidrig in lebenslange Gefangenschaft.


Dieser 6er-Wurf brachte uns an unsere Grenzen. Sie waren gerade einmal acht Tage alt. Jeder von ihnen brauchte alle zwei Stunden seine Milch. Auch nachts!

Aber der Erfolg macht alle Strapazen wieder wett.
Wir sind wirklich stolz, dass wir das geschafft haben!


Eine hoch trächtige Eichhörnchendame stärkt sich völlig gelassen am Futterhaus.

Wahrscheinlich ist sie eine Handaufzucht unserer Auffangstation der vergangenen Jahre
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Eine stillende Mutter am Futterhaus. Die vor kurzem benuckelten Zitzen sind noch nass und deutlich zu erkennnen.

Vielleicht war dieser stattliche Eichkater ja der Vater.

Während der Paarungszeit ist das Geschlechtsteil der Männchen oft deutlich vergrößert, wie es auf diesem Foto deutlich erkennbar ist.

Im Sommer 2013 gab es so viele schwarze Babys wie in keinem Jahr zuvor. Gut 30% waren schwarz, teilweise mit roten Trennlinien zum weißen Bauch.
So manch ein Finder fragte, ob das wohl eines dieser Grauhörnchen sei, die überall auf dem Vormarsch wären.

Anmerkung: Bisher wurde KEIN einziges Grauhörnchen in Deutschland nachgewiesen.
Ein vier Wochen altes Tier genießt sichtlich die wärmenden Sonnenstrahlen.
Anfangs kommen die freigelassenen Hörnchen gerne gelegentlich noch vorbei, um sich ein paar Nüsse abzuholen.






Dieser 4er-Wurf wurde uns von einem nürnberger Tierschutzverein gebracht. Ihr Kobel fiel bei einer Baumfällung auf den Boden. Leider blieb der anschließende Versuch der Rückführung zur Mutter erfolglos.








Stand:29.01.2014